Porträt

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Heilsam sein

Andreas Bauhofer weiß schon im Alter von 12 Jahren, dass er als Heilpraktiker arbeiten möchte. Er kombiniert auf besondere Weise Massage und Homöopathie.

Ganzheitlich sein

Schon als kleiner Junge richtet Andreas Bauhofer seine Aufmerksamkeit auf das Thema Heilung und beobachtet seitdem die damit zusammenhängenden Fragestellungen: Wie wirken Pflanzen und ihre Essenzen auf Menschen? Wo gibt es geistige oder körperliche Heilungsblockaden und was verändert sich, wenn die Lebensenergie wieder frei fließt? Welche Themen laufen im Hintergrund ab und wollen bewusst gelebt oder erlöst werden? Bei der Familienarbeit erklärt ihm der Vater, der selbst als Heilpraktiker und Homöopath tätig ist, die Heilwirkungen der Pflanzen. Andreas weiß bereits damals, dass er später in einem heilenden Beruf tätig sein will und fragt seinen Vater, ob ihn dieser zu Gesundheitsvorträgen und Seminaren mitnehmen könne. Als ihm kurz darauf eine „heilende Qualität“ seiner Berührung zugesprochen wird, ist auch klar, dass seine Arbeit sowohl die Homöopathie als auch die Massage beinhalten soll. Nur schade, dass in Deutschland die Heilpraktikerprüfung frühestens mit 25 Jahren abgelegt werden kann. Also setzt er die Ausbildung zum Biologisch/Chemisch-technischen Assistenten mit einem Studium der Biotechnologie weiter fort. Doch als er 22 Jahre alt ist, will er nicht länger warten und beginnt die Heilpraktiker Ausbildung an der Samuel-Hahnemann-Schule in Berlin.

„Warum werden wir krank?“

Seit über 25 Jahren brennen nun in ihm Fragen wie „Warum werden wir krank? Was steckt hinter der Krankheit und wie hängt Krankheit mit Gesundheit zusammen?“. Um diese Fragen zu beantworten, schließt er an die Heilpraktikerausbildung ein Masterstudium zum Master of complementary, integrated and psychosocial health science (Gesundheitswissenschaften). Doch was ihn wirklich überzeugt, sind die Wirkungen von Homöopathie und die Massage: „Die als Miasma (=Ausdünstungen) bezeichneten Kräfte stellt man sich am besten wie Genstrukturen vor, die von den Eltern auf die Kinder übertragen werden können und die sich an oder ausschalten lassen und dementsprechend unterschiedlich auf ihren Träger einwirken. In der Homöopathie geht es darum, diese Übertragungen oder Anhaftungen rückgängig zu machen oder ausheilen zu lassen, damit sich die damit verbundenen krankhaften Vorgänge ebenfalls lösen können.“

Freiräume durch Defragmentierung

So wie die Homöopathie innere Bild- und Erfahrungswelten der Seele ins Bewusstsein bringen und lösen kann, kommt auch bei der Massage ein ähnlicher Prozess in Gang. Bilder und Erfahrungen werden durch die Massage gelöst und können in den darauf folgenden Tagen einen passenden Platz im Gesamtsystem Mensch einnehmen – ähnlich wie bei der Defragmentierung einer Festplatte Freiräume entstehen durch die Neusortierung. „Durch meine Massage kommt es zu einer Kohärenz im System, die als sehr wohltuend und heilsam erlebt wird, weil plötzlich mehr Offenheit da ist und weniger Belastendes im System zirkuliert.“ Spült die Massage tief sitzende Themen ins Bewusstsein, kann Andreas in der homöopathischen Begleitung die entsprechenden Prozesse weiter unterstützen. Genau wie die Massage bei der Neusortierung der in der homöopathischen Behandlung ausgelösten  Prozesse hilft.

Spirituelle Herkunft und Übertragungslinie